Ein häufiges Problem bei Aufschlägen im Tennis-Nachwuchs ist das Abklappen des Handgelenks in der Trophy-Position. Dadurch wird die natürliche Drehung des Unterarms blockiert und die Entwicklung beim neu gelernten Aufschlaggriff (Mittelgriff oder Continentalgriff) gehemmt. Einen alten Schläger weit wegzuwerfen ist eine Möglichkeit zu lernen, den Arm laufen zu lassen. Eine weitere ist das Schwingen einer langen Stange. Der Unterarm muss pronieren (Handfläche nach außen zeigen lassen), damit die Stange den Spieler nicht berührt.

Die Blaupause: Pronation bei Dominic Thiem’s Aufschlag

Hier sehen wir wie lange die Schlägerkante bei Thiem nach vorne zeigt. Erst fast kurz vor dem Treffpunkt dreht der Unterarm die Schlagfläche, um exakt am Ball zu sein. Danach dreht der Unterarm weiter. Eine völlig natürliche Bewegung, um den Schwung und Schläger maximal laufen zu lassen und nicht zu bremsen.